Gestern durfte ich bei der Eröffnung des 7. Ronald McDonald Hauses der Schweiz dabei sein. In Zürich, direkt beim Kinderspital und der Klinik Lengg, mit Balgrist und Hirslanden in unmittelbarer Nachbarschaft.
Vor etwas mehr als eineinhalb Jahren standen wir am gleichen Ort noch knöcheltief im Schlamm. Gestern Abend brannte Licht in 20 Zimmern. Aus der Küche roch es nach Essen, während die Beteiligten durch die fertigen Zimmer gingen.
Dazwischen liegt die Handarbeit von sehr vielen Menschen. Hinter jedem Bauteil steht jemand, der es mit Fleiss und Können erstellt hat.
Was daraus geworden ist, geht weit über ein Gebäude hinaus. Hier schlafen Eltern, deren Kind ein paar hundert Meter weiter auf der Intensivstation liegt. Sie können in der Nähe bleiben, in der schwersten Zeit ihres Lebens. Das ist der eigentliche Sinn dieser eineinhalb Jahre.
Ein schöner Moment am Eröffnungsabend: Lara Gut-Behrami und Maria Walliser, die beiden Gotten von Ronald McDonald Haus Schweiz, mitten unter den Projektbeteiligten. Wer sich so für diesen Ort einsetzt, macht sichtbar, worum es hier geht.
Ich bin stolz, als Bauleiter Teil davon gewesen zu sein. Danke an die Schweizerische Epilepsie-Stiftung, Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung und Ronald McDonald Haus Schweiz sowie BAUSTUDIO, KLP architektur und an alle Handwerkerinnen und Handwerker auf dieser Baustelle.
